Programm Die nächsten Jahre

Die nächsten Jahre

UNSER PROGRAMM FÜR SCHWAZ

Wir handeln mit Herz und sind stolz auf das Erreichte. (siehe Infobox rechts – PDFs der Rückblicke der Rathausinfo). Unser Einsatz gilt der jedoch der Zukunft. Dabei sind die Anliegen vielfältig. Ob Kultur, Bildung, Asyl, Umwelt, Wirtschaft,…. Unser Anliegen ist es unser Schwaz als lebenswerte Stadt mit Herz zu erhalten:

Älter werden in Schwaz

»Meine Oma sagt, dass wir sie in ein paar Jahren woanders besuchen werden. Nicht mehr da, wo sie jetzt wohnt. Sie wünscht sich halt, dass sie dort nette Leute zum Kartenspielen findet und wir dann immer noch mit ihr in die Schwazer Felder spazieren gehen.« (Klaus 7 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Nachrüsten von Wohnanlagen durch den Einbau von Liften
  • Erweitertes Angebot für »Betreutes Wohnen«
  • Ausbau der mobilen und ambulanten Pflege
  • Einführung der 24-Stunden-Pflege durch den Sozialsprengel
  • Kurse für Hilfe zur Selbsthilfe
  • Ausbau der Barrierefreiheit
  • Erhaltung und Erweiterung von Naherholungsgebieten
  • Schaffen von Verweilzonen auch im Kernbereich der Stadt
  • Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs
  • Ausbau des Ehrenamtes für und mit Seniorinnen und Senioren
  • Förderung von Gemeinschaftsaktivitäten von Jung und Alt
Jung sein in Schwaz

»Manchmal hätte meine Mama gern, wenn ich zu Mittag zum Essen in der Schule bleiben könnte, weil sie arbeiten muss und keine Zeit zum Kochen hat. Das ist aber nur manchmal so, nicht jeden Tag. Für meine neue Freundin in der Klasse neben uns wünsche ich mir, dass sie bald so gut Deutsch versteht, dass ich ihr auch einen lustigen Witz erzählen kann.« (Sophie 6 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Eine flexible und bedarfsgerechte Kinder- und Jugendbetreuung
  • Ausbau von Kinderkrippen und Kindergärten
  • Ausbau von Ganztageskindergärten, inklusive Mittagstisch
  • Mittagsbetreuung für VolksschülerInnen
  • Attraktive Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Familien
  • Erhalt des Skilifts
  • Errichtung einer Kinderwelt
  • Sichere Orte der Begegnung (Open Space)
  • Wirtekooperation für Ausgangsmöglichkeiten für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren
  • Sprachförderung im Familienverbund und Elternbildung
Sicher fühlen in Schwaz

»Ein Freund von meinem Papa lebt mit seiner Familie in einer großen Stadt, ganz weit weg. Der hat erzählt, dass die Kinder dort nicht alleine in die Schule gehen dürfen. Weil das so gefährlich ist, dass alle Angst haben. Also ich bin froh, dass wir nicht dort wohnen, sondern in Schwaz. Hier kann ich allein herumlaufen.« (Paul 9 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Erhaltung der eigenen Polizei
  • Verstärkte Beobachtung und Ausgestaltung (zum Beispiel durch Licht) kritischer Plätze
  • Gut ausgestattete Feuerwehr
  • Gut ausgestatteter Bauhof
  • Kooperationen mit dem Roten Kreuz, der Bergrettung und anderen Einrichtungen
  • Verlässliche Versorgung mit Trinkwasser und Strom
  • Aufforstung von Schutzwäldern
  • Effiziente Hochwasser-Schutzmaßnahmen mit verträglichen Retentionsflächen
Lange gut leben

»Mit der Schule waren wir einmal auf einem Ausflug. Dort haben wir gelernt, dass wir nichts verschwenden sollen, damit wir noch lange genug davon haben. Also zum Beispiel das Wasser beim Zähneputzen nicht dauernd rinnen lassen. Oder das Licht ausschalten, wenn man es nicht braucht. Ich passe jetzt immer auf, dass meine Mama das richtig macht.« (Peter 6 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Schonender Umgang mit Ressourcen wie Grund und Boden
  • Schonender Umgang mit den Finanzen, weil wir nicht auf Kosten der nächsten Generationen leben wollen
  • Ausgeglichenes Budget und zukunftsorientierte Investitionen
  • In Kreisläufen denken und die lokale Wirtschaft und Landwirtschaft unterstützen
  • Weiterhin im Sinne eines konstruktiven Miteinanders die Bevölkerung in Entscheidungsprozesse aktiv einbinden
  • Konstruktive Kommunikation in den Stadtteilgesprächen fortsetzen
Wirtschaften in Schwaz

»Wenn ich in der Schule bin, geht mein Papa in die Arbeit. Und meine Mama fährt mit dem Auto. Weil ihre Firma weit weg ist. Am liebsten wäre es ihr, wenn sie zu Fuß ins Büro gehen könnte. Dann würde sie zu Mittag heim kommen und für uns alle kochen.« (Sarah 10 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Schaffen attraktiver Rahmenbedingungen und Infrastruktur für Betriebe
  • Entwicklung des Alten FRABA Gelände als lnfotainment-Park und Campus für regenerative Energien
  • Attraktivierung »Wirtschaftspark – Schwaz Ost / Einfang
  • Zöhrer-Areal: als positives Zukunftsprojekt für Arbeiten und Wohnen entwickeln
  • Kaserne: als Campus für tertiäre Bildung entwickeln
  • Wirtschaftsförderung Neu mit Ausrichtung auf Startups / Innovation und Leitlinie »Silber«
  • Stärkung des Tagestourismus als Erlebnis- und Kulturtourismus
  • Anpassung der Fußgängerzonen-Zeiten an die wirtschaftlichen Bedürfnisse
  • Stellung der Lehre stärken
Kultur erleben

»Manchmal gehen meine Eltern mit uns ins Theater. Das ist dann ganz aufregend und wir dürfen lange aufbleiben. Wenn ich groß bin, möchte ich auch einmal Schauspieler sein. Dann kann ich die Kinder und Erwachsenen, die im Saal sitzen, zum Lachen bringen.« (Leo 7 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Unterstützung von Initiativen zum Erhalt und Ausbau einer bunten und lebendigen Kulturszene
  • Raum für Kunst, Kultur und Musik bereitstellen
  • Zur Verfügung stellen eines Ateliers für junge Künstlerinnen und Künstler
  • Bau einer Bühne in der Tyrolit-Kantine
  • Vernetzung bestehender Kultureinrichtungen, Einführung von Kombi-Tickets
  • Aktive Teilnahme am TVB-Prozess
  • Fokussierung von Aktivitäten rund um das Thema Silber
  • Bücherei – Ausbau Onlineleihe
  • Ausbau Burg Freundsberg (Museum und Sonnenterrasse)
  • Stadtarchiv ausbauen und ArchivarIn einstellen
  • Mathoi-Haus und Saal Irmgard als Orte der kulturellen Begegnung etablieren
Lebenswert Wohnen

»Meine Mama sagt, dass sie gerne in Schwaz wohnt. Sie sagt aber, dass es sehr viel Geld kostet. Ich möchte für immer hier wohnen, weil hier alle meine Freunde wohnen. Und weil der Franz der neben mir wohnt so einen netten kleinen Hund hat, den Fips. Der ist auch mein Freund. « (Johannes 5 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Wohnen muss wieder leistbar werden!
  • Schaffen von Wohnraum durch gesonderte »Startwohnungen« (365-Euro-Wohnung)
  • Förderung von Dachbodenausbauten
  • Ausbau und Förderung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit
  • Erweiterung des Siedlungsraums an den Waldrändern
  • Fortsetzung der konsequenten Straßensanierung
  • Erhalt der stadteigenen Wohnungen und deren transparente Vergabe
  • Fortführung der Sanierungsmaßnahmen in den stadteigenen Wohnungen
  • Mehr grüne Verweilzonen im öffentlichen Raum
  • Pilotprojekt: Baurecht für Einfamilienhäuser
Lebenslang lernen

»In der Schule sagen ein paar Freunde, dass sie das alles nicht brauchen, was uns die Lehrer sagen. Das finde ich blöd. Weil mein Opa sagt, dass es heute Berufe gibt, die es zu seiner Zeit nicht gegeben hat. Vielleicht gibt es später auch Berufe, die halt jetzt keiner kennt.« (Thomas 13 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Ausbau der Neuen Mittelschule (NMS)
  • Verstärkung der vorschulischen Bildung
  • Zweites Kindergartenjahr (verpflichtend für Kinder mit Schwierigkeiten in Deutsch)
  • Ausbau und Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung
  • Ausbau von weiteren Betreuungsangeboten
  • Campus Schwaz für tertiäre Bildung
Glücklich leben in Schwaz

»Ich geh gern mit meinen Freunden Rad fahren. Der Radweg ist Gott sei Dank nicht weit weg von unserem Haus. Meine Eltern fahren auch gern. Sie sagen, das ist gesund. Mir macht es einfach Spaß. Später einmal möchte ich von zuhause aus bis nach Venedig radeln.« (Maximilian 10 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Projekte zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge
  • Ausbau und Instandhaltung des Radwegenetzes (Inntal-Radweg, Radweg München – Venedig…)
  • Förderung von sportlichen Aktivitäten
  • Förderung der Nahversorgung durch die lokale Landwirtschaft
  • Erhaltung des Naherholungsgebiets Lahnbach
  • Erhaltung der Schwazer Felder als Naherholungsgebiet und wichtige Vorrangfläche
  • Beschäftigung von Flüchtlingen als aktive Integrationsmaßnahme
Fair zusammenleben

»Meine Eltern helfen wenn sie Zeit haben diesen Menschen, die aus ihrem Land flüchten mussten. Wir Kinder haben auch schon Spielsachen hingebracht. Und Gewand. Die Kapuzenjacke, die mir zu klein geworden ist, hat jetzt ein Bub, der Ibo heißt.« (Luis 11 Jahre)

Unsere Ideen:

  • Verpflichtende Deutschkurse bereits in der Grundsicherung
  • Ergänzung der Betreuungseinrichtungen der Stadt
  • Beschäftigung bereits während des Asylverfahrens (Jobs in der Stadt und in anderen gemeinnützigen Tätigkeiten)
  • Verstärkte Ausbildung von Lehrlingen in Mangelberufen*
  • Erhebung der Kompetenzen in Zusammenarbeit mit dem AMS
  • Unterstützung bei der Selbständigkeit
  • Stärkung des Ehrenamtes in der Betreuung
  • Elternbildung
  • Vermittlung gesellschaftlicher Grundsätze
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